Unser Programm

 Der Landkreis Bautzen ist seit dem 1.1.2007 eine Modellregionen im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend für Vielfalt, Demokratie und Toleranz – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiiert wurde.

Der Kreis Bautzen hat sich das Ziel gesetzt, eine Kultur der Vielfalt und der Toleranz zu stärken und demokratische Werte in unserem Landkreis zu festigen. Um dieses Ziel zu erreichen entwickeln wir Netzwerke und fördern Kooperationen, die der Erweiterung demokratischer Angebote für junge Menschen dienen. Zudem wollen wir mit allen Beteiligten Handlungsstrategien gegen rechtsextremistische, fremdenfeindliche und antisemitistische Aktivitäten für den Landkreis erarbeiten. In diesem Sinne fördern wir:

 

1.       Beteiligungs- und Vernetzungsprojekte, an denen Jugendliche im Sinne von Vielfalt, Demokratie und Toleranz aktiv mitwirken. Darin enthalten sind folgende Teilzielstellungen:
·         Förderung vielfältiger praktischer Aktionen
·         Vernetzung unterschiedlichster Akteure für ein demokratisch funktionierendes Gemeinwesen
·         Stärkung von bürgerschaftlichem Engagement über Initiativen und Projekte
·         Förderung der Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund
 
2.       Aufklärungsarbeit und Dialog im Hinblick auf rechte Orientierungen im Landkreis Bautzen
·         Fortbildung zum Umgang mit rechten Strategien
·         Maßnahmen im gewaltpräventiven Bereich für Multiplikatoren
·         Aufklärungsarbeit für Jugendliche zu Fremdenfeindlichkeit und rechten Strategien im Alltag
·         Beratungsarbeit im Umgang mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus
 
3.       Stärkung der interkulturellen Kompetenz durch deutsch-sorbische Kooperationsprojekte und Kooperationsprojekte im Jugendbereich mit der tschechischen Republik und der Republik Polen
  
Die Angebote und Aktivitäten sollen Jugendliche als Zielgruppe haben, schwerpunktmäßig die der Altersspanne von 11-20 Jahre. Eine weitere wichtige Zielgruppe sind Multiplikatoren wie Lehrer, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in Jugendeinrichtungen aber auch Mitarbeiter aus Ämtern, Kommunalpolitiker und ein möglichst breites Spektrum an zivilgesellschaftlichen Akteuren bzw. engagierten Einzelpersonen.
 

 

Die Umsetzung der Projekte und Maßnahmen soll konkret vor Ort durch unterschiedliche Vereine und Initiativen erfolgen, welche gemeinnützig arbeiten müssen um antragsberechtigt zu sein. Über die Vergabe der Mittel entscheidet ein Begleitausschuss. Für Informationen und Beratungen zur Antragstellung steht die Koordinierungsstelle zur Verfügung.

 

 

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie"